Der Start in einen neuen Job ist immer ein bisschen aufregend vor allem, wenn man plötzlich mitten im echten Arbeitsalltag steht und nicht mehr nur im Hörsaal sitzt. Genau so ging es Jenny, die aktuell als Praktikantin in der Chemie-Abteilung bei Rasselstein arbeitet.
Vom Hörsaal ins Labor – die ersten Wochen als Praktikantin
Die 23-Jährige studiert Angewandte Chemie an der TH Köln und befindet sich im 8. Semester. Für ihr Pflichtpraktikum wollte sie unbedingt in die Praxis eintauchen und herausfinden, wie industrielle Abläufe wirklich funktionieren. Über einen persönlichen Kontakt ist sie schließlich auf Rasselstein aufmerksam geworden und hat die Chance direkt genutzt.
Schon in den ersten Tagen wurde klar: Im Labor gibt es jede Menge zu entdecken. Viele Geräte, viele Methoden, viele neue Eindrücke. Gleichzeitig war aber auch einiges vertraut. Themen wie Photometrie kannte Jenny bereits aus dem Studium, was den Einstieg deutlich erleichtert hat. Trotzdem ist die Praxis nochmal eine andere Welt, hier geht es nicht nur um Theorie, sondern darum, dass am Ende alles sauber funktioniert.
Besonders schnell hat sie sich im Team wohlgefühlt. Die Kolleginnen und Kollegen sowie die Azubis haben sie direkt aufgenommen und unterstützen sie bei Fragen jederzeit. Gerade am Anfang ist das Gold wert, denn auch wenn man viel Vorwissen mitbringt, gibt es im Arbeitsalltag doch immer wieder Dinge, die neu sind.
Inhaltlich ist Jenny vor allem im Bereich der Abwasseranalytik unterwegs. Sie führt Untersuchungen durch, arbeitet mit verschiedenen Methoden und bekommt nach und nach ein besseres Gefühl für die Abläufe im Labor. Dabei lernt sie auch neue Geräte kennen, zum Beispiel im Bereich ICP oder bei verschiedenen Analyseverfahren mit Küvetten und Pipetten.

Eine der größten Herausforderungen ist es, den Überblick zu behalten: Welche Probe kommt wann, wie, warum und was muss getan werden? Welche Abkürzungen stehen wofür? Das sind Dinge, die man sich Schritt für Schritt erarbeiten muss. Aber genau das macht den Reiz aus, mit jeder Aufgabe wächst das Verständnis für die Zusammenhänge.
Was ihr besonders liegt: das genaue und saubere Arbeiten. Gerade bei Tätigkeiten wie Küvettentests kommt es auf Präzision an und genau das macht ihr Spaß.
Für die nächste Zeit hat sie sich vorgenommen noch tiefer einzutauchen: andere Abteilungen kennenlernen, mehr über die Anlagen verstehen und vor allem die Hintergründe der Messungen noch besser durchblicken. Denn genau darum geht es ja am Ende, nicht nur etwas zu machen, sondern auch zu verstehen warum.
Ihr Fazit nach den ersten Wochen: Der Schritt aus dem Studium in die Praxis lohnt sich. Man lernt unglaublich viel, bekommt echte Einblicke und merkt schnell, wie sich das eigene Wissen weiterentwickelt.
Vielleicht gibt es zur späteren Zeit nochmal einen Bericht von unserer Praktikantin persönlich wie ihre komplette Zeit bei uns beim Rasselstein lief. Wir sind gespannt, wie es für Jenny weitergeht!
Bis bald eure Lena