Aus dem Alltag einer Chemielaborantin…

Hallo Kristina,

ich stelle Dir einfach mal ein paar Fragen, um etwas über Dich und Deinen Arbeitsalltag zu erfahren:

Wie bist Du zum Rasselstein gekommen?

Eigentlich bin ich per Zufall auf den Rasselstein gekommen, als ich eine Stellenanzeige im Internet gesehen habe, aber eine Bekannte von mir hat hier ebenfalls als Chemielaborantin gearbeitet und mir den Rasselstein empfohlen.

Wie bist Du auf den Beruf bzw. die Ausbildung der Chemielaborantin gekommen?

Dadurch, dass ich in der Oberstufe neben Mathe und Deutsch den Chemie-Leistungskurs gewählt hatte, habe ich ein gewisses Grundinteresse mitgebracht. Außerdem hat eine Freundin von mir Chemielaborantin gelernt und mir davon berichtet, was ich auf Anhieb interessant fand. Ich wollte sowieso lieber einen ausgefallenen Beruf lernen, also etwas, was sonst nicht so viele Menschen machen.

Was macht man als Chemielaborantin beim Rasselstein?

Als Chemielaborantin habe ich viele verschiedene Tätigkeiten. Zudem kontrollieren wir die Werte unseres Abwassers, da es in den Rhein abgeleitet wird. Grundvoraussetzung dafür ist, dass sich die Werte in einem bestimmten Rahmen befinden. Diverse Analysen von z.B. Oberflächen und Inhaltsstoffen gehören auch zum Alltag. Dabei arbeiten wir viel mit Geräten. Grundsätzlich arbeiten wir auch oft mit und an unserem Blech. Sowohl vor, als auch nach der Fertigung. Die Entwicklung von neuen Methoden zur Oberflächenverbesserung gehört zum Beispiel dazu. Dort sind besonders Alternativen zu Chrom 6 interessant, da sie wichtig für unsere neue VA13 sind.

Wie sieht der Unterricht in der Berufsschule aus?

Hauptsächlich habe ich berufsbezogene Lernfelder im Unterricht, die sehr chemie-, mathe- und physiklastig sind. Neben den Lernfeldern habe ich aber noch Religion, Deutsch, Englisch und Sozialkunde. Interessant zu wissen ist auch, dass wir in einem Fachraum unterrichtet werden. Das heißt, dass wir neben der Theorie auch praktische Übungen durchführen.

Gibt es irgendwelche Voraussetzungen für die Ausbildung zur Chemielaborantin?

Voraussetzung für die Ausbildung zur Chemielaborantin ist der Realschulabschluss. Ansonsten sollte man ein Grundverständnis und Grundinteresse für die Chemie mitbringen. Eigenschaften wie Geduld und Fingerspitzengefühl sind wichtig, da man sehr genau arbeiten muss.

Hast Du Spaß in deiner Ausbildung?

Spaß habe ich auf jeden Fall, da ich viel im Labor arbeiten kann. Dort gefällt mir besonders, dass man Sachen oder Informationen rausfindet, von denen man dachte, dass dies nicht möglich ist. Dazu gehört zum Beispiel, dass man herausfindet, was alles im Blech steckt.

Entspricht die Ausbildung Deiner Vorstellung?

Tatsächlich habe ich mir die Ausbildung nicht so vorgestellt, wie sie ist, da auch ich zuerst an bunte Farben, Reagenzgläser und Feuer gedacht habe. Dennoch ist es sehr interessant und spannend und das sogar ohne die ganzen Farben, da man, wie eben schon erwähnt, ein sehr breites Spektrum an Aufgaben zu erledigen hat.

Kommen wir nun zu der letzten und wichtigsten Frage:

Was ist Dein Lieblingsessen in unserer Kantine?

Schnitzel mit Pommes!

 

Ich hoffe, dass wir Euch einen Einblick in den Alltag unserer Chemielaboranten geben konnten und dass wir Dein Interesse für den Beruf geweckt haben.

An dieser Stelle möchte ich mich nochmal bei Kristina dafür bedanken, dass Sie sich die Zeit für uns und Euch genommen hat, um die Fragen zu beantworten!

Liebe Grüße und bis bald

Robin

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